Ein gutes Pinterest-Profil braucht nicht zwingend aufwendige Fotoshootings, professionelle Grafiken oder ein riesiges Bildarchiv.
Dennoch, Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und dein Visual ist das Erste, was Menschen von deinem Pin wahrnehmen.
Deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzusehen: Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt für Pinterest-Pins und wann ist welches Visual sinnvoll?
[Spoiler]: Es gibt nicht das eine richtige Pinterest-Visual.
Stockfotos – schnell, unkompliziert und vielseitig
Stockfotos sind wahrscheinlich die bekannteste Möglichkeit, Pinterest-Pins visuell zu gestalten.
Du findest mittlerweile unzählige kostenlose und kostenpflichtige Bilddatenbanken mit Fotos zu nahezu jedem Thema: von Gesundheit und Food über Business bis hin zu Interior, Fashion oder Reisen.
Der Vorteil: Du kannst schnell passende Bilder finden und musst nicht jedes Motiv selbst fotografieren.
Der Nachteil: Viele dieser Bilder werden von sehr vielen Menschen verwendet.
Vielleicht kennst du das ja, du siehst auf Pinterest oder Instagram ein Foto und denkst dir: „Das habe ich doch schon zehnmal gesehen.“
Gerade wenn du mit deiner Marke auffallen möchtest, kann ein sehr häufig verwendetes Stockfoto deshalb schnell austauschbar wirken.
Das heißt natürlich nicht, dass Stockfotos per se schlecht sind. Entscheidend ist vielmehr, wie du sie einsetzt und mit deiner eigenen Bildsprache verbindest.
DarlingStock – meine persönliche Lieblingslösung
Wenn du mich fragst, welche Bilddatenbank ich besonders gerne für Pinterest empfehle, landet DarlingStock ziemlich weit oben.
Warum?
Weil die Bilder für mich nicht wie die typischen Stockfotos wirken, die man gefühlt überall sieht. Es gibt eine große Auswahl an Lifestyle-Fotografien, Details, Arbeitsplätzen, Menschen, Food, Natur und vielen anderen Motiven.
Besonders praktisch finde ich aber, dass die Fotos untereinander sehr harmonisch funktionieren. Du kannst beispielsweise verschiedene Bilder aus unterschiedlichen Shootings verwenden und trotzdem eine zusammenhängende Bildsprache aufbauen. Und genau das ist für Pinterest Gold wert. Denn du musst nicht für jeden Pin ein komplett neues Design erfinden. Du kannst dir eine eigene visuelle Linie aufbauen und immer wieder unterschiedliche Bilder aus deinem Bildarchiv miteinander kombinieren.
Und ein Feature, das ich besonders spannend finde: Als Mitglied der DarlingStock-Community kannst du dir sogar Bilder wünschen, bzw. Anregungen geben, wenn dir für ein bestimmtes Thema noch ein Motiv fehlt.
Hinweis: Wenn du DarlingStock über meinen Link buchst, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Eigene Fotos – besonders stark für Marken
Natürlich müssen es nicht immer Stockfotos sein. Gerade für Unternehmen und Marken können eigene Fotos unglaublich wertvoll sein. Ein Produkt, das in der Anwendung gezeigt wird. Ein Team bei der Arbeit. Ein Blick hinter die Kulissen. Eine Mitarbeiterin im Beratungsgespräch. Eine Produktaufnahme. Oder einfach ein authentischer Moment aus dem Unternehmensalltag.
Und auch für Personal Brands sind eigene Fotos natürlich eine tolle Möglichkeit, Persönlichkeit zu zeigen. Das muss übrigens nicht immer perfekt aussehen. Auf Pinterest geht es nicht darum, dass jedes Foto wie aus einem Hochglanzmagazin aussieht. Viel wichtiger ist, dass das Bild zum Inhalt des Pins und zur Marke passt.
Ein weiterer Vorteil: Deine eigenen Fotos gibt es eben nicht hundertfach auf anderen Pinterest-Profilen.
Gerade für Unternehmen kann das ein wichtiger Baustein für Wiedererkennung und eine eigene visuelle Identität sein.
Grafiken statt Fotos
Du brauchst überhaupt kein Foto? Auch das funktioniert. Pinterest-Pins können genauso gut mit reinen Grafiken, Illustrationen, Formen, Icons oder typografischen Elementen funktionieren.
Zum Beispiel:
- eine große Headline auf einem farbigen Hintergrund
- eine Checkliste
- ein kurzer Tipp
- eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
- eine Infografik
- ein Zitat
- eine einfache Illustration
Gerade bei informativen Inhalten können solche Pins sehr gut funktionieren, weil sofort klar wird, welchen Mehrwert der Pin bietet.
Für Unternehmen bietet sich hier außerdem die Möglichkeit, mit den eigenen Markenfarben, Schriften und Gestaltungselementen zu arbeiten. So kann ein Pin auch ohne Foto eindeutig zur Marke gehören.
Fotos + Grafiken kombinieren
Das ist wahrscheinlich eine meiner liebsten Varianten. Du nimmst ein Foto als Grundlage und kombinierst es mit deinen eigenen Designelementen.
Zum Beispiel:
Foto + Headline + farbige Fläche + Logo
Oder du legst über das Foto ein helles oder dunkles Overlay, damit deine Schrift besser lesbar wird. So kannst du auch Fotos verwenden, die eigentlich etwas zu unruhig für Text wären. Ein halbtransparentes Overlay darüber und schon hast du eine ruhige Fläche für deine Headline.
Das Schöne daran: Du kannst dadurch aus demselben Foto verschiedene Pinterest-Pins gestalten, ohne dass sie komplett identisch aussehen. Gerade für Blogartikel ist diese Kombination unglaublich praktisch: Das Foto erzeugt Aufmerksamkeit, während die Headline sofort vermittelt, worum es geht.
Pins ohne Foto? Ja, absolut.
Ein Pin muss nicht automatisch ein Foto enthalten. Du kannst einen Pin komplett grafisch gestalten und beispielsweise nur mit Typografie, Formen und deinen Markenfarben arbeiten. Gerade wenn dein Content stark informationsorientiert ist, kann das sinnvoll sein.
Zum Beispiel bei:
„5 Fehler bei …“
„3 Dinge, die du wissen solltest …“
„Checkliste für …“
Oder einem kurzen, starken Statement.
Ich würde allerdings nicht ausschließlich auf eine einzige Visual-Art setzen. Pinterest lebt von Abwechslung innerhalb einer erkennbaren Bildsprache. Mal ein Foto. Mal eine Grafik. Mal ein Close-up. Mal ein typografischer Pin. Mal eine Infografik. Und trotzdem sollte man beim Durchscrollen erkennen: Das gehört zu dieser Marke.
KI eröffnet gerade noch einmal ganz neue Möglichkeiten
Und dann gibt es natürlich noch eine Möglichkeit, die gerade immer spannender wird: KI. Mittlerweile kannst du beispielsweise ein eigenes Foto von dir oder deinem Produkt als Ausgangspunkt verwenden und daraus neue Bildwelten generieren lassen. Gerade für Unternehmen finde ich das spannend. Denn dadurch lassen sich Visuals entwickeln, die sehr individuell auf eine Marke, ein Produkt oder ein bestimmtes Content-Thema zugeschnitten sind, ohne für jedes einzelne Motiv ein neues Fotoshooting zu benötigen.
Ich selbst werde das in Zukunft definitiv noch genauer testen. Für mich ist KI dabei weniger ein Ersatz für echte Bilder, sondern vielmehr eine weitere Möglichkeit im visuellen Werkzeugkasten.
Mein Tipp: Denke nicht nur in „schönen Bildern“, sondern in einer visuellen Sprache
Das ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt. Du brauchst nicht 500 verschiedene Bilder (ok, ab einem gewissen Punkt vielliecht schon). Du brauchst eine visuelle Linie, die zu deiner Marke passt.
Überlege dir deshalb:
- Welche Farben verwende ich?
- Welche Schriftarten passen zu meiner Marke?
- Arbeite ich eher mit Fotos oder Grafiken?
- Welche Art von Fotos möchte ich verwenden?
- Wie viel Text soll auf meinen Pins stehen?
- Nutze ich eher helle oder dunkle Overlays?
- Welche Gestaltungselemente tauchen immer wieder auf?
Wenn diese Dinge einmal festgelegt sind, wird Pinterest-Content plötzlich sehr viel einfacher.
Und genau hier sehe ich einen großen Vorteil von Bilddatenbanken wie DarlingStock: Du kannst dir ein Bildarchiv aufbauen, bei dem die unterschiedlichen Fotos trotzdem miteinander funktionieren und du deinen einheitlichen Look behältst.
Du musst nicht jeden Pin komplett neu erfinden
Eine Pinterest-Strategie bedeutet nicht, dass du für jeden neuen Blogartikel zehn komplett unterschiedliche Designs erstellen musst.
Du kannst mit Vorlagen, wiederkehrenden Layouts und unterschiedlichen Visuals arbeiten.
Beispielsweise:
Vorlage 1: Großes Foto + Headline
Vorlage 2: Foto mit dunklem Overlay + Headline
Vorlage 3: Farbfläche + typografischer Text
Vorlage 4: Foto + farbiger Balken + kurze Aussage
Vorlage 5: Infografik / Checkliste
Dazu wechselst du deine Fotos und Inhalte aus und schon entsteht Abwechslung, ohne dass dein gesamtes Pinterest-Profil jedes Mal neu gestaltet werden muss. Das funktioniert übrigens nicht nur für Selbstständige oder Personal Brands.
Auch Unternehmen können sich auf diese Weise eine wiedererkennbare Pinterest-Bildsprache aufbauen.
Und genau das macht Pinterest langfristig interessant: Nicht jeder Pin muss gleich aussehen. Aber die Marke dahinter sollte erkennbar bleiben.
Fazit
Du brauchst für Pinterest weder ein riesiges Fotoarchiv noch jeden Monat ein neues Fotoshooting.
Stockfotos, eigene Bilder, Grafiken, Illustrationen, Typografie, Overlays oder mittlerweile auch KI, du hast viele Möglichkeiten.
Entscheidend ist, dass deine Visuals auffallen, den Inhalt des Pins unterstützen und gleichzeitig zu deiner Marke passen.
Ich würde mir deshalb die Frage stellen: „Welches Visual unterstützt meinen Inhalt und passt gleichzeitig zu meiner Marke?“ Denn genau daraus entsteht mit der Zeit eine visuelle Sprache, die nicht nur schön aussieht, sondern Wiedererkennung schafft.
Und wenn du mich persönlich fragst, bin ich bei Stockfotos mittlerweile ziemlich wählerisch geworden. DarlingStock gehört deshalb zu meinen Favoriten, nicht nur wegen der Auswahl, sondern vor allem, weil die Bilder miteinander harmonieren und dadurch eine eigene visuelle Welt für deine Marke entstehen kann. Und genau das finde ich für Pinterest besonders spannend.
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